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Die Galerie Ruländer präsentiert "Andreas Noßmann zum 40. Geburtstag." Aquarelle-, Kugelschreiber-, Feder-, Bunstift-, Farbstiftzeichnungen sowie Überzeichnungen, Collagen und Graphiken. Ausstellungsdauer: vom 9.8.2002 bis zum 21.9.2002 |
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| Presse Information Anlässlich des 40. Geburtstages von Andreas Noßmann werden in den Räumlichkeiten der Galerie Ruländer, Bergstr.1, Worpswede, Werke aus den letzen 17 Jahren seiner Tätigkeit präsentiert. Aus allen Perioden seiner Schaffenszeit werden Bilder gezeigt. Andreas Nossmann1962 geboren in Hilden Ausbildung: Studium an der GHS-Universität Wuppertal, Studiengang Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Freie Grafik und Malerei bei den Professoren G. Aretz, W. Sensen und M. Badura. Einzelausstellungen in:Hilden, Lüdinghausen, Iserlohn, Münster, Wuppertal, Braunschweig, Bochum, Bocholt, Essen, Düsseldorf, Helmer, Witten, Gevelsberg bei München, Dortmund, Neuenkirchen, Oberursel, Köln, Neustadtgödens, Worpswede, Trier, Kaufbeuren, Filderstadt, Stade, Solingen, York, Hamminkeln, Tauberbischofsheim, Nürnberg, Breckerfeld, Soest, Hameln, Heidelberg, Mannheim, Heilbronn, Altena, Bamberg, Schwelm, Oberhausen, Aurich, Roes-Eifel, Korschenbroich, Wildeshausen, Ennepetal, Gütersloh, Rheine, Isselburg-Anholt, Goslar, Bremen, Remscheid, Messen:Genfer Buchmesse, Kunstmesse Siac Strassbourg, Frankfurter Buchmesse, ART Cologne, Art Antique Frankfurt, Kunst und Antiquitäten Messe München, Art Multiple Düsseldorf, Kunstmesse Genf und Gent Andreas Noßmanns Zeichnungen entstehen ohne Skizzen oder Vorstudien, so dass das freie Arbeiten ohne Modell ihm ein unmittelbares Phantasie volles Gestalten der Figuren ermöglicht. Die Bildideen formen sich überwiegend auf dem Papier, wodurch er direkt auf jede Kompositionsmöglichkeit eingehen kann und diese ausgestaltet. Das Motiv entwickelt sich mit jedem Strich und reagiert auf das aus einer Stimmung heraus gewählte Format. Die so entstehenden Figurationen entfalten sich in klar definierten Räumlichkeiten des Vorder-, Mittel- und Hintergrundes. Die Farbe, sparsam eingesetzt, verstärkt durch ihre Verwendung als Körper- und Schlagschattenfarbe die Plastizität der kompositorisch wichtigen Zentralfiguren und deren räumliche Wirkung im Bild. Die Voraussetzungen für diese Art der künstlerischen Umsetzung ist ein außergewöhnlich ausgeprägtes räumliches Vorstellungs- und Darstellungsvermögen, sowie eine Sensibilität im Umgang mit der Linie, die in der Verwendung der Feder sowie des Bleistifts dem Strich des Künstlers eine dynamische Spontaneität und zugleich malerische Dichte verleiht. So kann sich Noßmann seiner launenhaften Phantasien bedienen und diese in Bildideen umsetzen, sei es unten in der Manege, sei es hoch oben unter der Zirkuskuppel. |
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| Goslarsche Zeitung - Dienstag, 19.März 2002 Goslar- Clowns, Artisten, Musikanten: Die bunte Welt des realen Zirkus dient dem Grafiker Andreas Noßmann als inspirative, komödiantisch-groteske Staffage für kritische Betrachtungen zurzeit und ihres "Bühnenpersonals". Sollte man in Abwandelung eines Calderon-Titels sagen:"Das Leben ein Zirkus"? Auf diese vierte und bedeutendste Noßmann-Ausstellung kann die Stubengalerie stolz sein. Die Vernissage umschloss zwei Premieren. Erstmalig stellt der heute bundesweit bekannte Künstler die Zirkus-Blätter außerhalb seines Buches vor. Das Ambiente der kleinen Galerie sagt ihm, dem Steriles wesensfremd ist, außerordentlich zu. Ebenfalls erstmalig begrüßte "Stubengaleristin jun.", Antja Stoelzel-Tiedt, die Gäste mit eben dem Charme wie ihre Mutter. Wo das Publikum wie im Zirkusüblicherweise Zerstreuung sucht, da schafft Andreas Noßmann Hintergründigkeit, legt Doppelbödigkeit unseres Lebens und Verhaltens bloß. Mit Humor, Satire und einer Würzprise Erotik ziehen seine Farbzeichnungen gegen Unvernunft, Intoleranz, Bosheit, Dummheit und Wichtigtuerei zu Felde, wie die Kunsthistorikerin Dr. Elfi Krajewski in Ihrer wie immer kenntnisreichen und einfühlsamen Einführung herausstellte. Dass die Arbeiten Noßmann´s eine "Mischung von Gefühlen zwischen Faszination, Unbehagen, Mitgefühl und Zustimmung" hervorriefen, basiere nicht nur auf den Bildeinfällen, sondern vor allem auf der meisterhaften Strichführung, der technischen Brillanz und dem großen Reichtum des Künstlers an bildnerischer Phantasie. Die künstlerische Verwandtschaft zu Goya und seinen "Caprichos" ist nicht zu übersehen. Die Fülle der spritzigen Details lockt den Betrachter zu Entdeckungsreisen. Die Wirkung seiner Zeichnungen, bei denen Noßmann die Farbe sparsam, aber effektvoll einsetzt, beruht auch auf der Symbiose von Wort und Bild, von Zeichnung und Titel. Die Titel sind oftmals als erster Impuls im Kopf, ebenso oft die Folge der fertigen Zeichnung - immer stellen sie eine Zuspitzung dar. |
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| mehr Informationen: www.nossmann.de | |||||
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